Die Rückkehr – Die Wiederansiedlung der Armenier im Osmanischen Reich

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In diesem Buch finden Sie die bisher noch nie veröffentlichte Geschichte tausender osmanischer Armenier, die in der umfangreichen Literatur zur Vergangenheit der Armenier nicht einmal ansatzweise erwähnt wurde. Dies ist die Geschichte der Armenier, die von 1918 bis 1920 von ihrer Zwangsmigration nach Syrien in ihre ursprünglichen Heimatorte in Anatolien zurückkehrten. Ein im Dezember 1918 erlassenes Regierungsdekret beendete die Zwangsumsiedlung der Armenier und ermöglichte ihnen die Rückkehr. Nach dieser Erlaubnis begann eine neue Phase der Zwangsmigration: Sehr viele der umgesiedelten Armenier, schätzungsweise dreihunderttausend Personen, reisten zurück in ihre Heimatorte, wo sie sich in ihren früheren Häusern niederließen, mit ihren Frauen und Kindern wiedervereint wurden, ihr Vermögen zurückerstattet bekamen und ihre Kirchen wieder aufgebaut wurden…
Um ein umfassendes Verständnis der armenischen Frage zu erlangen, erfordert die Rückkehr der Armenier nach Anatolien, die in der armenischen Geschichte fehlt, wesentlich mehr Aufmerksamkeit und eine gründlichere Erforschung. Studien, die die Rückkehr unberücksichtigt lassen, erweisen sich unweigerlich als mangelhaft und verursachen eine Verzerrung der Wahrheit.

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Beschreibung

Bei der Diskussion über die Zwangsumsiedlung der Armenier während des Ersten Weltkriegs richtet sich die Aufmerksamkeit primär auf die Geschehnisse zwischen 1915 und 1918. Für manche Publizisten beginnt die Historiografie über die osmanischen Armenier gar erst 1915, obwohl die historischen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen vor und nach dem Ersten Weltkrieg allgemein bekannt sind. Mit dem Thema der Rückkehr von umgesiedelten Armeniern nach Anatolien hat sich bisher kaum ein Wissenschaftler auseinandergesetzt. Diesem Forschungsdesiderat hat sich der Autor dieser Untersuchung gewidmet. Die Ergebnisse des Historikers Adem Günaydın aus dem Osmanischen Archiv des Ministerpräsidialamtes zeigen, dass nach einem Beschluss der osmanischen Regierung zwischen 1918 und 1920 schätzungsweise 300.000 Armenier nach Anatolien zurückgekehrt sind. Dies bringt den Diskurs über die Zwangsumsiedlung in ein neues Licht und eröffnet neue Fragen. Welche Gründe waren ausschlaggebend, dass mehrere hunderttausend Armenier in ihre alte Heimat zurückgekehrt sind? Welche Rolle spielte dabei die osmanische Treuhandgesellschaft? Welche rechtlichen Möglichkeiten besaßen die Zurückgekehrten und wie viele blieben vor Ort oder veräußerten Ihren Besitz? Was bedeuten die Forschungsergebnisse für die Gesamtthematik? Diese und andere grundlegende Fragen beantwortet der Autor in seinem exzellent ausgearbeiteten quellenbasierten Erstlingswerk.

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Zusätzliche Information

Gewicht 0.201 kg
Autor

Adem Günaydın

Einband

GTIN

9783939795889

ISBN-13

9783939795889

Seiten

192

Sprache

Übersetzer

Verlag

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