Unsere Autoren

Adem Günaydın

Adem Günaydın received his B.S. degree in History in 2004 , M.S. degree in Middle East Studies in 2007 from Middle East Technical University (METU), Ankara, Turkey. He is currently a PhD. student in History at Hacettepe University. Günaydın’s research interests are related to the Ottoman Armenians, late Ottoman history, the Balkans during the Ottoman era, Muslim communities in the Balkans and modern Turkish diaspora.

Hazel Ҫağan Elbir

Hazel Ҫağan Elbir graduated from Political Science and Public Administration, Bilkent University in 2008 and holds MSc. in International Relations from Middle East Technical University (2012). Having completed Master’s thesis on Armenian Terrorism and the Turkish Press (1973-1984), Çağan Elbir interned in TGNA (2006), Center for Eurasian Strategic Studies (ASAM) (2007), Institute for Global Strategy (2007) and attended a Project on Model European Parliament in Graz, Austria. Çağan worked in Institute for Global Strategy for four months in 2008 as a specialist on the Balkans. During her Master’s degree, interned in Center for Eurasian Studies (2011) and as of 2012 Çağan Elbir joined AVİM as an analyst in February 2012. She is currently a PhD. student in interdisciplinary department Political Economy from Atılım University.

Kemal Çiçek

Prof. Dr. Kemal Ҫiçek, geboren 1965 in Kastamonu/Türkei, studierte an den Universitäten Ankara und Birmingham Geschichte. An der University of Birmingham schloss er 1992 seine Dissertation mit dem Thema Zimmis of Cyprus in the Sharia Courts ab. Er lehrte das Fach Geschichte an der Universität von Trabzon, der TOBB of Economics and Technology sowie der Universität von Ankara. Von der Stiftungsgesellschaft für Wissenschaft und Forschung, TÜBAV, erhielt er für seine Arbeiten den Forschungspreis. Von 2011- 2016 unterrichtete Ҫiçek an der İpek Universität in Ankara. Er ist Leiter des Instituts für türkische Geschichte am Strategischen Forschungszentrum Neue Türkei. Er ist Autor und Herausgeber von zahlreichen Büchern, darunter “Ermeni Sorununa Disiplinler Arası Bakıș” (Interdisziplinäre Perspektiven in der Armenierfrage), Hrsg. Hasan Celal Güzel und Bestami S. Bilgiç, Yeni Türkiye Yayınları, 2017, “Ermeni-Sorununda Tehcir ve Ötesi” (Die Umsiedlung in der Armenierfrage und darüber hinaus), Astana Yayınları, 2016, “L’exode Force Des Armeniens (1915-1917)”, TTK Yayınları, Ankara 2015, “Ermenilerin Zorunlu Göçü 1915-1917” (Die Zwangsumsiedlung der Armenier 1915-1917), Türk Tarih Kurumu Yay. Ankara, 2005.

Yves Bénard

Um der Gerechtigkeit willen, könnte das Credo des Autodidakten Yves Bénard sein, der sich durch seinen kritischen Geist und mit einer gehörigen Portion Neugier ausgestattet in die historischen Archive verschiedener Staaten begab. Herausgekommen ist ein hoch interessantes Buch, das exemplarisch ist für eine sachliche Darstellung der Ereignisse.

Yücel Güçlü

Yücel Güçlü ist Historiker. Einige seiner bisher publizierten Werke sind: The Question of the Sanjak of Alexandretta: A Study in Turkish-French-Syrian Relations (Die Frage des Sanjak von Alexandretta: Eine Studie zu den türkisch-französisch-syrischen Beziehungen), Ankara: Turkish Historical Society, 2001; Eminence Grise of the Turkish Foreign Service: Numan Menemencioğlu, (Numan Menemencioğlu: Die graue Eminenz im türkischen auswärtigen Dienst) Ankara: Grafiker Yayıncılık, 2002; The Life and Career of a Turkish Diplomat: Cevat Açıkalın (Leben und Karriere eines türkischen Diplomaten: Cevat Açıkalın), Ankara: Grafiker Yayıncılık, 2002; The Turcomans and Kirkuk (Die Turkmenen und Kirkuk); Philadelphia / Pennsylvania: Xlibris Corporation, 2007; Armenians and the Allies in Cilicia (Die Armenier und die Alliierten in Kilikien), 1914-1923, Salt Lake City: The University of Utah Press, 2010 sowie zahlreiche Aufsätze über die Geschichte der türkischen Diplomatie. 1996 wurde er mit dem Afet-İnan-Preis für Historische Studien ausgezeichnet

Mehmet Rauf

Mehmet Rauf, 1875 in Istanbul geboren, absolvierte zunächst die Istanbuler Marineakademie und wurde nach erfolgreichem Abschluss Offizier zur See. Seine erste Geschichte erschien in der von Halit Ziya Uşaklıgil herausgegebenen Zeitung „Hikmet“(Weisheit). Es folgten Kurzgeschichten, Gedichte, Prosa in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. 1908 quittierte Rauf seinen Dienst bei der Marine, um sich seiner schriftstellerischen Laufbahn zu widmen. Rauf war nicht nur ein begnadeter Schriftsteller, sondern schrieb auch Theaterstücke. Sein bekanntester Roman neben „Ferdâ-yı Garâm” (Morgen ohne Liebe) ist zweifellos „Eylül“ (Der September). Er starb 1931 in seiner Heimatstadt Istanbul.

.

Bozkurt Güvenç

Bozkurt Güvenç, geboren 1926 in Samsun/Türkei, ist Architekt, Kulturhistoriker und Pädagoge. Er gilt als einer der führenden Anthropologen der Türkei. Nach seiner Promotion in Anthropologie lehrte er 30 Jahre lang an der renommierten Hacettepe Universität in Ankara. Nach seiner Pensionierung war er als Berater des damaligen Präsidenten Süleyman Demirel tätig. Die Beziehungen zwischen modernen Staatsformen, kulturelle Aspekte und verschiedene Formen der kollektiven Identität bilden hierbei seine Forschungsschwerpunkte. Er übersetzte fünf Bücher und schrieb mehr als zwanzig Werke über Geschichte, Kultur, Bildung und den sozio-kulturellen Wandel. Insbesondere seine Arbeit über die japanische Kultur erlangte besonders viel Aufmerksamkeit und avancierte zum nationalen Bestseller. Aufgrund seiner Verdienste ist Professor Emeritus Güvenç seit 1997 Mitglied in der Türkischen Akademie der Wissenschaften.

Ömer Turan

Prof. Dr. Ömer Turan, geboren 1960 in Çorum/Türkei, studierte zunächst an der Universität von Ankara Geschichte und schloss seinen Master an der Katholischen Universität von Leuven/Belgien ab. An der gleichen Universität schrieb er seine Dissertation im Fach Geschichte. An der Middle East Technical University in Ankara arbeitete dieser als Dozent und wurde 2007 zum Professor berufen. In den USA war er als Gastdozent an den Universitäten in Princeton und William Paterson in den Themengebieten osmanische und türkische Geschichte tätig. Er war Mitautor des Publikation „The Armenian Rebellion of Van“ (2006) und schrieb das Werk „The Turks in Bulgaria, 1878-1908“ (1998). Turan lehrt an der Middle East Technical University in Ankara.

Ahmet Haşim

Ahmet Hâşim, geboren 1884 in Bagdad, kam nach dem Tode seiner Mutter als 12-jähriger nach Istanbul und besuchte das französischsprachige Galatasaray-Gymnasium. Er war Schüler des Dichters Tevfik Fikret und des Schriftstellers Ahmet Hikmet Müftüoğlu. Nach einem abgebrochenen Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete er in İzmir als Französischlehrer und später als Übersetzer für das Finanzministerium. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reserveoffizier in Çanakkale (Gallipoli) und İzmir. Mit dem Schreiben von Gedichten begann Hâşim bereits im jugendlichen Alter von 15 Jahren. Sein erstes Gedicht trug den Namen „Hayal- i Aşkım“ (Die Liebe meiner Träume). Er schrieb unzählige Artikel für die Zeitungen Akşam und İkdam sowie für Literaturzeitschriften. Geschwächt durch eine Nierenerkrankung hielt sich Hâşim zur Behandlung zwischenzeitlich auch in Deutschland auf. Er gilt als einflussreicher Dichter und Schriftsteller der türkischen Literatur des anbrechenden 20. Jahrhunderts. Am 04. Juni 1933 starb er im Alter von 50 Jahren in Istanbul.

Yusuf Halaçoğlu

Prof. Dr. Yusuf Halaçoğlu, geboren 1949 in Kozan/Türkei, studierte an der Universität von Istanbul Geschichte. Im Jahre 1978 schrieb er seine Dissertation zum Thema „Die Besiedlungspolitik des Osmanischen Reiches im 18. Jahrhundert“. Es folgte eine langjährige Lehrtätigkeit an der Fırat Universität von Elazığ und der Marmara Universität in Istanbul. Mit dem Thema „Einzelne osmanische Städte auf dem Balkan aus sozioökonomischer und demografischer Perspektive im 16. Jahrhundert“ habilitierte dieser und wurde 1989 zum Professor berufen. Er war bis 2008 Direktor der Einrichtung für türkische Geschichte (Türk Tarih Kurumu) und lehrt seitdem an der Gazi Universität in Ankara. Bei den Parlamentswahlen im Juli 2011 wurde dieser als Abgeordneter der konservativen MHP in die türkische Nationalversammlung gewählt.

Nicholas Warndorf

Nicholas Warndorf is an accomplished business manager and world traveler. Earning his MA from the University of Louisville in 2013 in Middle Eastern History, his primary focus being various internal security techniques of developing nations throughout Asia, Europe, South America, South Africa and the Middle East. His area of specialization and research includes the advanced study of terrorism and unconventional warfare in these regions with special attention given to Eastern Turkey, more commonly referred to as Anatolia.

Haluk Selvi

Haluk Selvi ist Professor an der Universität von Sakarya und Direktor des Forschungszentrums für türkisch-armenische Beziehungen. Er studierte an der Universität von Erzurum Geschichte und promovierte anschließend zum Thema „Erzurum während des nationalen Befreiungskrieges“. Der Autor ist Verfasser zahlreicher Bücher, Artikel und Mitteilungen. Einige seiner bisher publizierten Werke sind: „Tarihsel Boyutuyla Türk-Ermeni İlişkileri“ (Die türkisch-armenischen Beziehungen aus historischer Perspektive), İBB İstanbul Kültür A.Ş., 2014, Sultan´a Suikast, (Das Attentat auf den Sultan), İstanbul Büyükşehir Belediyesi, İstanbul, 2013, Armenian Question: From the First World War to the Treaty of Lausanne (Die armenische Frage: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Vertrag von Lausanne), Sakarya, Sakarya University, 2007.

Ramazan Çalık

Prof. Dr. Ramazan Çalık, geboren 1961 in Antalya- Yeşilyurt/Türkei, machte seinen Bachelor (Lisans) an der Selçuk Universität von Konya im Fach Germanistik und erlangte seinen Master (Yüksek Lisans) im Fach Geschichte. Seine Dissertation schrieb er ebenfalls im Fach Geschichte. Çalık publizierte zahlreiche Bücher wie „Alman Kaynaklarına Göre II. Abdülhamid Devrinde Ermeni Olayları“ (2000), „Alman Basınında Milli Mücadele ve Mustafa Kemal Paşa (1919-1923) (2004)“ oder Aufsätze zum Thema „Birinci Dünya Savaşı Esnasında Anadolu’daki Salgın Hastalıklar ve Ermeniler“ (2007). Çalık ist an der Selçuk Universität von Konya als Dozent tätig.

Mustafa Sağlamer

Mustafa Sağlamer, geboren 1953 in Mersin/Türkei, ist ein türkischer Journalist, der für seine investigative Arbeit schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Er studierte an der Universität von Istanbul Literatur und arbeitete für verschiedene Tageszeitungen (Milliyet, Cumhuriyet, Sabah etc.) und Fernsehsender (Show TV, CNN-Türk, ATV usw.). „Bleib`französisch, Avyalık“ ist Sağlamers Erstlingswerk.

Burak Gümüş

Dr. Burak Gümüş, geboren 1974 in Radolfzell, studierte Soziologie und Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Universität Konstanz und promovierte 2007 über die Revitalisierung des Alevitentums. Seit 2008 lehrt er als Assistenz-Professor an der Fakultät für Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften der Trakya University/Türkei in den Fächern „Einführung in die Politikwissenschaft“, „Soziologie“ und „Staatssysteme“.

Muallim Naci

Muallim Nâci, eigentlich Ömer, geboren 1850 in Istanbul, gehört zu den Schriftstellern und Dichtern der Tanzimat-Epoche, die sich für eine einfache und ungekünstelte Sprache eingesetzt haben. Durch den Tod seines Vaters wird er im Alter von 7 Jahren zu seinem Onkel nach Warna geschickt und bekommt dort eine theologische Ausbildung. Der vielsprachige Autor leitete bei der Zeitung Tercüman-ı Hakikat das Feuilletonressort und war auch für andere Zeitungen tätig. Seine ersten Gedichte erschienen 1867 unter seinem Pseudonym Nâci. Seine wichtigsten Werke sind unter anderem Ömers Kindheit (Ömer‘in Çocukluğu, 1890), Medrese Hatıraları (Erinnerungen an die theologische Schule, 1885) und Gedichte wie Ateşpare (Feuerfunke, 1883) und Sümbüle (Jungfrau, 1889). Er starb am 18. Mai 1893 in Istanbul.

Ömer Seyfettin

Ömer Seyfettin, 1884 in Gönen(Balıkesir) geboren, zählt Seyfettin zweifellos zu den Mitbegründern der modernen türkischen Erzählung und der „Nationalen Literaturbewegung.“ Nach einer Offiziersausbildung an der Harbiye-Kriegsakademie und einer kurzen Laufbahn beendet Seyfettin 1911 seine Offizierstätigkeit, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Einen Namen macht sich der Autor mit der in Saloniki herausgegebenen Zeitschrift Genç Kalemler (Junge Schreibfedern). In seinen Artikeln setzt sich dieser für eine einfache und ungekünstelte Sprache ein. Seyfettin schrieb unzählige Gedichte, Erzählungen und Artikel, darunter Primo Türk Çocuğu (1914), Efruz Bey (1919), Ilk Düşen Ak (1938) etc. Bis zu seinem frühen Tod am 6. März 1920, unterrichtete dieser Oberschüler im Fach Literatur am Kabataş-Lisesi, einem renommierten Istanbuler Gymnasium.

Ferhat Avşar

Ferhat Avşar, geboren 1975, studierte Neuere Geschichte/Wirtschafts- u. Sozialgeschichte an der Universität Mannheim. 2006 erschien sein Erstlingswerk Schwarzer Garten im Land des ewigen Feuers. Entstehungsgeschichte und Genese des Karabach-Konflikts und 2011 hat er das von Kemal Çiçek in Türkischer Sprache publizierte Buch Ermenilerin Zorunlu Göçü (Die Zwangsumsiedlung der Armenier 1915-1917) ins Deutsche übersetzt.

Umut Uzuner

Forschungsschwerpunkt Armin T. Wegner

Nuran Medoğlu

Nuran Medoğlu, geboren in Eskișehir/Türkei, besuchte das Gymnasium Ihrer Heimatstadt und studierte anschließend in Istanbul und Ankara Literaturwissenschaften, Turkologie sowie Kunstgeschichte. Bedingt durch die Heirat mit einem Diplomaten des türkischen Auswärtigen Amtes, lernte Medoğlu unterschiedliche Gesellschaften und Kulturen kennen. Als Lehrkraft arbeitete die Autorin an verschiedenen Schulen in Deutschland. Ihren Hang zum Schreiben und ihre Liebe zur Kunst ließen sie nicht mehr los. Der unendliche Weg begann einst in Eskișehir und von dort in die gesamte Welt. Die Botschaft dieses Buches lautet: eine positive Denkweise an den Tag legen, Entschlossenheit, Mutig sein, sich Ziele setzen und die Widrigkeiten des Lebens als Bereicherung ansehen. Neben Jacaranda publizierte Medoğlu „Așk Sensiz de Güzel“ (Die Liebe ist auch ohne dich schön) 2011, Yedi Gizli Sığınak (Sieben geheime Refugien) 2012 sowie den Gedichtband „Kırlangıç“ (Die Schwalbe) 2001.

Erdoğan Alpay

Erdoğan Alpay, geboren 1945 in Kayseri/Türkei, studierte an der Universität in Köln Volkswirtschaft und Politikwissenschaft. Seit 1983 unterrichtete dieser als Sprachlehrer für Türkisch u.a. Angehörige der Bundeswehr beim Bundessprachenamt in Hürth.

Namık Kemal

Namık Kemal, eigentlich Mehmed Kemal, wurde 1840 in der ostthrakischen Stadt Tekirdağ geboren. Als einer der führenden Vertreter der türkischen Literatur schrieb dieser zahlreiche Romane wie Intibah (1876) oder Cezmi (1880), Gedichte sowie neben dem Theaterstück Vatan yahut Silistre u.a. Zavallı Çocuk (1873) wie auch Celaleddin Harzemşah (1885). Kemal, der sich auch als Heimatdichter einen Namen machte, zählt zu den Autoren, die Literaturkritik in der Spätphase des Osmanischen Reiches erst salonfähig gemacht haben. Der polyglotte Schriftsteller starb 1888 in der Verbannung auf der ägäischen Insel Sakız (Chios).

Pat Walsh

Dr. Pat Walsh is the author of a number of books and publications on World War One, including ‘Britain’s Great War on Turkey’. His special interest is the British State and its Foreign Policy in the early Twentieth Century. Dr. Walsh is also the author of books on Irish history and politics, particularly about the conflict in Northern Ireland. He received his PhD from Queen’s University, Belfast, and teaches Government and Politics, History and Geography.

Brendon J. Cannon

Brendon J. Cannon is an Assistant Professor of Political Science at Khalifa University’s Institute of International and Civil Security in Abu Dhabi, UAE. He earned his Ph.D. from the University of Utah, USA in Political Science, with an emphasis on Comparative Politics and International Relations (IR). His M.A. was earned from the same institution in Middle East Studies and History. He previously lectured in Political Science, Security Studies and History at Kisii University in Nairobi, Kenya and directed the Gollis University Research Institute in Hargeisa, Somalia.

Dr. Cannon’s areas of expertise and research include Turkey, Central Asia, modern Europe and post-colonial East Africa with a focus on identity politics, emerging power diplomacy, the political economy of natural resources, and security and terrorism. His publications include „Turkey in Kenya and Kenya in Turkey: Alternatives to the East/West Paradigm in Diplomacy, Trade and Security“ (African Journal of Political Science and International Relations), „Deconstructing Turkey’s Efforts in Somalia“ (Bildhaan International Journal of Somali Studies), „Terrorists, Geopolitics and Kenya’s Proposed Border Wall with Somalia“ (Journal of Terrorism Research) and „A Truly Global Crime?: The Campaign for Armenian Genocide Recognition and Africa“ (forthcoming).

Şahin Ali Söylemezoğlu

Dr. Şahin Ali Söylemezoğlu wurde 1945 in Istanbul geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Ludwig-Maximilians Universität in München Volkswirtschaft und promovierte dort anschließend. Der Autor lebt heute in Duisburg.

Mehmet Celal

Mehmet Celal, geboren 1867 in Istanbul, schrieb bereits als kleiner Junge Gedichte und veröffentlichte mit 19 Jahren sein erstes Gedichtsbuch mit dem Titel „Ada“ (Die Insel). In seinem Verständnis für die Dichtung war Celal hin und hergerissen zwischen der Diwan-Dichtung und der durch Muallim Naci angeführten Reformbewegung. Mehmet Celal publizierte zahlreiche Gedichtsbände wie „Gazellerim“ (1894), „Ada´da söylediklerim“ (1886) als auch Romane wie „Bir Kadının Hayatı“ (1890), „Küçük Gelin“ (1892), „Zehra“ (1895) oder „Orora“ (1896). Nach einem kurzen Intermezzo als Beamter widmete sich Celal ganz seiner schriftstellerischen Laufbahn und unterrichtete an verschiedenen Privatschulen das Fach Literatur. Wegen kritischer Artikel gegenüber Sultan Abdülhamit II. musste Celal zeitweilig ins Gefängnis. Er starb am 26. Januar 1912 in seiner Heimatstadt Istanbul.

Mehmet Erçen

Mehmet Erçen, geboren 1947 in Niğde/Türkei, wuchs als Kind in dörflicher Idylle in den weiten Ebenen des Taurus-Gebirges auf. Anfang der siebziger Jahre zog es Erçen nach Deutschland, wo er viel später seinen Hang zum Schreiben entdecken sollte. Der Autodidakt arbeitete wie viele seiner Zeitgenossen aus der Gastarbeiterära in Fabriken und auf Baustellen. Später machte er sich selbstständig und begann mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und Erzählungen für Kinder. Sein Roman „Der Traum und sein Preis” ist zugleich die deutsche Übersetzung seines Erstlingswerks „Bedel”, das in der Türkei 2011 zum Bestseller avancierte.

Hikmet Özdemir

Prof. Dr. Hikmet Özdemir, geboren 1950 in Kahramanmaraş/ Türkei, studierte an der Universität von Ankara Politische Wissenschaften und schrieb an der gleichen Alma Mater seine Dissertation. An der Georgtown University in Washington DC studierte er Geschichte und war lange Jahre als Berater im Ministerpräsidialamt und als Chefberater im Präsidialamt in Ankara tätig. Als Dozent unterrichtete er an der Fakultät für Geschichte und Verwaltungsrecht der Universität von Kırıkkale. An der Başkent Universität lehrte er Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen und an der Universität von Kocaeli arbeitete er als Dekan der Fakultät für Politikwissenschaft und Verwaltungsrecht. Vor seiner Emeritierung forschte er an der Einrichtung für türkische Geschichte (Türk Tarih Kurumu) mit dem Schwerpunkt Erster Weltkrieg und Türkei.

Eyyup Avcı

Der Autor des vorliegenden Werkes wurde 1963 in der anatolischen Kommagene geboren und emigrierte 1976 mit seinen Eltern und Geschwistern ins Titel gebende Gelobte Land (Deutschland). Der verheiratete Vater zweier Kinder lebt heute als freier Autor in München und engagiert sich für den interkulturellen Dialog sowie das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und Kulturen seiner Heimatstadt.

Tahsin Nahid

Tahsin Nâhid, geboren 1887 in Istanbul, studierte Rechtswissenschaften und verfasste zahlreiche Theaterstücke und Gedichte, die in Zeitschriften publiziert wurden. Mit der Autorin Ruhsân Nevvâre schrieb er neben dem Schauspiel „Der Jungtürke“ (1908) unter anderem Aşkımız (Unsere Liebe, 1907) und Sanatkarlar (Die Künstler, 1908). Er starb 1919 in Istanbul.

Ahmet Râsim

Ahmet Râsim, 1864 in İstanbul geboren, schrieb Zeit seines Lebens Prosa, Gedichte, Artikel und Romane. Der in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Autor besuchte das Darüşşafaka- Gymnasium in İstanbul, das er 1883 mit Auszeichnung abschloss. Nach einer kurzen Laufbahn als Beamter widmete sich Râsim ganz dem Schreiben und arbeitete als Journalist für zahlreiche Zeitungen. Râsim gilt als der İstanbuler Schriftsteller schlechthin, der in seinen Büchern den Lesern und Leserinnen den Pulsschlag, die Seele, die Farben und den Geruch dieser Metropole regelrecht erfühlen lässt. Außer den Stadtbriefen (1912-1913) publizierte Râsim unter anderem İlk Sevgi (Die erste Liebe,1890), Güzel Eleni (Die schöne Elena, 1891), Meşakkı-Hayat (Mühen des Lebens, 1891) sowie Reiseerinnerungen Romanya Mektupları (Die Rumänienbriefe, 1917). Er starb am 21. September 1932 in seinem Haus auf der Prinzeninsel Heybeliada im Marmarameer.

Nâbizade Nâzım

Nâbizade Nâzım, 1862 in Istanbul geboren, zählte zu den ersten Vertretern des klassischen türkischen Realismus, die auch unter der Bezeichnung Tanzimat-Literatur Bekanntheit erlangte. Neben der Novelle Karabibik schrieb dieser u. a. den Roman Zehra (1896) , das Gedicht Heves Ettim (1885) sowie Erzählungen wie Zavallı Kız (1890), Sevda (1891) oder Hala Güzel (1891). Nâbizade Nâzım starb nach langer Krankheit in seiner Heimatstadt Istanbul am 6. August 1893.